
„Wir arbeiten gemeinwesenorientiert“ – so beschreibt Pfarrer Matthias Weber die Arbeit in der Melanchthongemeinde in Fechenheim.

Nicht nur einzelne Menschen, auch soziale Organisationen wie eine Kirchengemeinde verfügen zuweilen über eine Biografie, die sie zu etwas Besonderem macht.

Die Preungesheimer Kreuzgemeinde ist eine der Gemeinden im Dekanat Frankfurt-Nord, die lange ohne Pfarrer auskommen mussten.

Links und rechts der Mainzer Landstraße zwischen Schrebergärten und Bahngleisen im Frankfurter Gallusviertel erstreckt sich das Gemeindegebiet der Versöhnungsgemeinde.

Eine Herausforderung war es 1979, die Gemeindearbeit in dem aus dem Boden gestampften neuen Stadtteil mit 6000 Einwohnern zwischen Bonames und Nieder-Eschbach aufzunehmen.

Gewiss, Zeilsheim gehört nicht gerade zu den schönsten Stadtteilen Frankfurts.

Von der Fläche her ist sie eine der kleinsten evangelischen Kirchengemeinden Frankfurts: die Andreasgemeinde in Eschersheim.

Wer sich durch die dicht an dicht parkenden Autos geschlängelt hat, fühlt sich nicht gerade willkommen in dem trutzigen Kirchbau.
Die Kirche ist hier im Dorf wenn Pfarrer Jürgen Ackermann den bekannten Spruch zitiert, so gilt das in seiner Gemeinde in mehrfachem Sinne.
Die Wicherngemeinde im Frankfurter Nordwesten ist nicht unbedingt ein Viertel, das für Provokation steht.
"Unten im Dorf" sagen die Leute aus der Ferdinand-Hofmann-Siedlung, wenn sie vom alten Sindlinger Dorfkern reden.
Die Pfingstkirchengemeinde in Nied hat ein genaues Bild von dem, was sie gerne sein möchte.
Feste feiern sie gern in der evangelischen Friedensgemeinde im Gallus.
"Wir können nur dann Menschen begeistern, wenn wir das tun, was uns auch selbst Freude macht und Kraft gibt."